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Editorial persönliche Kommentare aus der Redaktion
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28.3.2010 Beginn der Sommerzeit Warum der Tag "länger" werden soll ...
Sommerzeit - ab heute ist die Nacht kürzer.
Jedes Jahr das Selbe: die Menschen fragen sich, was denn nun bei der Umstellung auf die "Sommerzeit" passiert. Es gibt die wildesten "Eselsbrücken", die bei der Frage helfen sollen, ob die Uhr nun vor oder zurück gestellt wird.
Dabei sind es oft wirklich "Esels"-Brücken.
Denn eigentlich ist es ganz einfach, wenn wir uns klar machen, dass wir da nur verschaukelt werden. Der eigentliche Umstand ist nämlich ganz leicht zu merken - ja sogar zu spüren:
Man klaut uns eine Stunde Schlaf!
DAS kann sich jeder gut merken, das kann jeder sogar am eigenen Leib fühlen.
Also, keine Eselsbrücken mehr, kein Rechnen mehr, einfach nur merken: im Sommer ist die Nacht eine Stunde kürzer, wir alle müssen eine Stunde früher aufstehen und eine Stunde früher mit der Arbeit beginnen.
Was soll dann aber der ganze teure Aufwand mit dem Verstellen der Uhr? Nun, wenn die Regierung oder der Arbeitgeber, oder die EU, die Wahrheit sagen würde, dass wir nämlich eine Stunde früher aufstehen sollen, dann würde kaum jemand bei diesem Spiel mitmachen!
Also, wie bringt man ganz Europa dazu, eine Stunde früher aufzustehen? man erzählt den Leuten einfach, sie sollen die Uhr eine Stunde vor stellen - und damit wäre der Tag dann eine Stunde länger.
Lassen Sie sich nicht täuschen, denn Sie bezahlen die Rechung für diese vermeintliche "Stunde am Tag mehr": Die Erde dreht sich genau gleich schnell während der Sommerzeit, die Sonne kümmert sich auch kein bisschen darum, wie unsere Uhren stehen. Daher stimmt es eben nicht, dass der Tag "eine Stunde mehr hat", in Wahrheit hat die Nacht eine Stunde weniger. Wir stehen eine Stunde früher auf, und damit wir das überhaupt mitmachen, sagt man uns, wir sollen die Uhr eine Stunde vor stellen. Dann sieht es so aus, als wäre die Nacht gleich lang: wenn wir um sechs Uhr aufstehen, behaupten wir einfach, es wäre schon sieben …
Mit einem kleinen Selbstversuch können Sie diese Sache leicht durchschauen: stellen Sie Ihre Uhr einfach NICHT um. Sondern den Wecker eine Stunde früher, damit Sie nicht zu spät zur Arbeit kommen. Und schon zeigt sich, dass viele es eigentlich gar nicht so toll finden, eine Stunde früher aufstehen zu müssen.
Und warum das alles? Sie ahnen es schon: wer eine Stunde weniger schläft, ist eine Stunde länger - Konsument. Ob vor dem Fernseher oder in der Disco: die Wirtschaft provitiert von der Sommerzeit und nur so rechnen sich die Kosten für die Umstellung.
Die Folge ist bei manchen chronischer Schlafmangel im Sommer, weil wir abends nicht eine Stunde früher ins Bett gehen, um die Stunde wieder wett zu machen, die morgens fehlt.
Außerdem leiden alle die, deren Arbeitsinhalt sich nicht nach dem willkürlichen Stand der Uhren richtet: Mütter, deren Kinder eine Stunde mehr am Tag betreut sein wollen, Bauern, deren Milchkühe sich nicht um die Sommerzeit scheren, Polizeibeamte und Rettungsdienste, deren Dienstalltag eine Stunde mehr umfasst, …
Und übrigens: die ursprüngliche Idee, mit der Sommerzeit Energie zu sparen, klappt nicht, das haben die Verbrauchszahlen längst erwiesen.
Spätestens hier fällt die Schummelei auf: die Menschen bleiben am Abend ja eine Stunde länger auf, da man ihnen erzählt, der Tag sei durch die Sommerzeit eine Stunde länger. Also verbrauchen wir auch für eine Stunde länger Strom. Das hat mit der Helligkeit wenig zu tun, es ist ja eh hell - egal ob mit oder ohne Sommerzeit.
Anmerkung des Autors: dieser Text ist nicht in jedem Punkt allzu ernst zu nehmen. Aber er hilft vielleicht, die Sommerzeit besser zu verstehen.
Ich bin Bernhard M. Schnekenburger - und dafür zuständig, dass auf der Flugplatz-Website die korrekten Sonnaufgangszeiten angezeigt werden.
Bernhard "Möwe" Schnekenburger
Redaktion www.city-flugplatz-freiburg.de
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2009 "Sie werden staunen": Umwelt-Plus am Flugplatz Freiburg im Internet
Die sehr erfolgreiche Verbindung von Flugplatz (= große, vor Störung durch Menschen geschützte Flächen) und Natur in Freiburg stößt auch im Internet auf großes Interesse: die Seite "Solarflugplatz und Umwelt" gehört zu den beliebtesten Seiten der Flugplatz-Website und liegt dauerhaft unter den ersten 10 in der Rangfolge der Seitenaufrufe.
Auch auf anderen Websites wird diese Seite kommentiert, wie zum Beispiel in einem Kommentar in der Berliner Zeitung "der Tagesspiegel":
(Zitat Anfang) "Gewerbegebiete/Airparks können, das hat Baden-Württemberg längst bewiesen, ökologisch hervorragend angelegt werden, das Gelände ist groß genug!
..., gehen Sie einmal auf die Hompage vom City-Flugplatz Freiburg im Breisgau, und Sie werden staunen! ... "
(Zitat Ende)
Wer diesem Rat folgte, gehört zu den immerhin über 85.000 Besucher, die dieses Jahr 386.000 Seiten der Flugplatzwebsite aufgerufen haben - darunter liegt die Seite "Solarflugplatz und Umwelt" mit über 5.000 Aufrufen auf Platz 4 der Rangfolge.
Bernhard "Möwe" Schnekenburger
Redaktion www.city-flugplatz-freiburg.de
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8. Juni: "vermehrt Fluglärm" über Südbaden.
Seit einiger Zeit kommt es zu Anrufen beim Flugplatz Freiburg wegen plötzlich stark gestiegener Belästigung durch "auffallend laut brummende Flugzeuge". Nach unseren Recherchen handelt es sich dabei um zweimotorige Turbo-Propellermaschinen, die neue Linien über Südbaden befliegen.
Diese Flugzeuge fliegen teilweise so tief und laut, dass die Bürger den Eindruck gewinnen, sie operierten vom Flugplatz Freiburg aus - was nicht der Fall ist!
Grundsätzlich kann vom Flugplatz Freiburg aus nichts über Flugzeuge gesagt werden, die hier nicht landen: Da der Freiburger Flugplatz keine Kontrollzone hat, ist das Überfliegen von Stadt und Flugplatz auch ohne Meldung beim Tower in Freiburg legal, wenn eine Mindestflughöe von 300m über Grund eingehalten wird.
In der Regel vermeiden Piloten aber das Fliegen in der Nähe von Flugplätzen - insofern hat der Flugplatz dann doch eine gewisse "Schutzwirkung"
Bernhard "Möwe" Schnekenburger
Redaktion www.city-flugplatz-freiburg.de
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3. Februar: Europa-Parlament verlangt Förderung des Luftsports, der Geschäftsreiseflüge, sowie Investitionen in kleine und mittlere Flughäfen und unterstreicht deren soziale und wirtschaftliche Bedeutung
Das Europa-Parlament hat am 3.Februar 2009 mit einer Mehrheit von 86,7% eine Resolution zur Stärkung der "Allgemeinen Luftfahrt" verabschiedet.
Die "Allgemeine Luftfahrt" betrifft jede Form von Luftfahrt außer kommerzieller (Charter-) Linienflüge. Gemeint sind also zum Beispiel Sportflüge oder Privat- und Geschäftsreiseflüge, wie sie auch vom Flugplatz Freiburg aus im Besonderen betrieben werden. Diese Resolution hat also für Freiburg eine direkte Bedeutung.
In dieser EU-Resolution wird unter anderem gefordert,
- dass die Mitgliedsstaaten, sowie die regionalen und die lokalen Gebietskörperschaften (Kommunen) in den Bau und die Modernisierung von kleinen und mittleren Flugplätzen investieren, welche für die allgemeine Luftfahrt und die Geschäftsfliegerei von wesentlicher Bedeutung sind
- dass die Mitgliedstaaten in spezifische Infrastrukturen investieren, die für Betrieb und Stationierung von Flugzeugen im Sektor allgemeine Luftfahrt erforderlich sind
- die wichtige Rolle zu berücksichtigen, die dieser Sektor bei der Entwicklung einer Berufsausbildung für Piloten spielt.
Außerdem erklärt die große Mehrheit der Europaparlamentarier in dieser Resolution,
- dass die Förderung der Sportfliegerei sowie der Fliegerclubs als wichtige Quelle beruflicher Kenntnisse für den gesamten Luftfahrtsektor sehr wichtig sei.
Das Europäische Parlament stützt dabei seine Forderungen ausdrücklich unter anderem auf die Erkenntnisse,
- dass zur Allgemeinen Luftfahrt "so unterschiedliche hochwertige Aktivitäten gehören, wie u. a. die spezialisierte Luftarbeit (kartografische Erfassung aus der Luft, landwirtschaftliche Flugdienste, Brandbekämpfung, Verkehrsüberwachung), das Flugtraining und die Sportfliegerei"
- dass die allgemeine Luftfahrt und die Geschäftsreiseluftfahrt die regulären Luftverkehrdienste von kommerziellen Fluggesellschaften ergänzen und dadurch spezifische soziale und wirtschaftliche Vorteile schaffen, wie die Erhöhung der Mobilität der Bürger, die Steigerung der Produktivität von Unternehmen und die Verbesserung des regionalen Zusammenhalts
- dass der Zugang zu Luftraum und zu Flugplätzen eine Schlüsselfrage für die allgemeine Luftfahrt und die Geschäftsreiseluftfahrt darstellt, da eine immer größer werdende Kluft zwischen Nachfrage und Kapazitäten festzustellen ist.
...
(Anmerkung der Redaktion: zur "spezialisierten Luftarbeit" gehören auch die vom Flugplatz Freiburg aus durchgeführten Rettungs- und Ambulanzflüge, Pipeline-Kontrollflüge, Wartungsflüge für Antennen und Windkraftrotoren, etc. ..)
Bemerkenswert ist, dass diese Resolution mit den Stimmen von 574 Parlamentariern bei nur 74 Gegenstimmen und 6 Enthaltungen angenommen wurde.
Quelle:
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubREf=-//EP//TEXT+TA+P6-TA-2009-0036+0+DOC+XML+V0//DE.
Bernhard "Möwe" Schnekenburger
Redaktion www.city-flugplatz-freiburg.de
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9. Februar: "Lärm" durch Rettungshubschrauber
Er kam für einen Krankentransport aus Memmingen nach Freiburg: der "Christoph München", stationiert beim Klinikum Groß-Hadern in München.
Dort herrscht eine ähnliche Situation wie an der Uni-Klinik in Freiburg: An- und abfliegende Rettungshubschrauber bei Notfall-Einsätzen müssen über dicht bebautes Stadtgebiet fliegen. Und so ein Hubschrauber ist laut.
Dazu kam, dass "Christoph München" einige Flugtest durchführen musste.
Da die "Flugpläne" der Rettungshubschrauber von unvorhersehbaren Notfällen bestimmt sind, muss geflogen werden, wann immer es notwendig ist - auch bei Nacht oder in der Mittagspause.
Leider ist das nicht immer ohne Lärmbelästigung für die Bevölkerung zu machen.
Der Pilot des "Christoph München" sagte zu dem Problem mit über Lärm protestierenden Anwohnern in nahen Stadtvierteln: "diese Menschen haben den großen Vorteil, im Notfall in wenigen Minuten mit dem Krankenwagen zur Klink gebracht werden zu können - sie wohnen ja direkt daneben. Aber die Menschen draußen in den kleinen Dörfern, auf den Straßen oder im Schwarzwald haben dieses Glück im Notfall nicht. Sie brauchen die Hubschrauber um zu überleben."
Ich wünsche Ihnen immer gute Gesundheit - und ab an den Himmel!
von
Bernhard "Möwe" Schnekenburger
Redaktion www.city-flugplatz-freiburg.de
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10. Dezember 08: "5 gefährliche Beinahezusammenstöße pro Tag" ?
10. Dezember 2008 in den Nachrichten (unter anderem die Online-Nachrichten der "Badischen Zeitung", "www.tagesschau.de" und "www.1und1.de"):
Fünf mal täglich müsse das Kollisionswarngerät an Bord von Flugzeugen am Himmel über Deutschland vor einem drohenden Zusammenstoß warnen.
Fünf mal pro Tag?
Wer mit dem Auto unterwegs ist, würde vom selben System 5 mal in 10 Sekunden vor einem drohenden Zusammenstoß gewarnt werden ...
Denn das System reagiert immer dann, wenn sich ein anderes Flugzeug so weit nähert, dass noch 15 Sekunden Zeit zum Reagieren bleibt.
15 Sekunden!!! Davon allein 5 Sekunden für das Erkennen der "Gefahr"! Wenn ich beim Autofahren immer so viel Zeit hätte, auf plötzliches Bremsen des Vordermanns zu reagieren, auf Fahrradfahrer aus einer Seitenstraße, die nicht auf die Vorfahrt achten, auf spielende Kinder am Straßenrand ... dann wäre ich heil froh! Das wäre ja ein unglaublich entspanntes Fahren!
Tatsächlich genießen es daher auch viele, die selber als Pilot mit dem Flugzeug reisen, dass ein Flug zu einem Ziel erheblich entspannter - und sicherer! - ist, als eine Fahrt mit dem Auto.
Und durch die Radarführung der Flugleitstellen wird das noch einmal erheblich sicherer. Die Leitstellen informieren die Piloten vor möglichen Begegnungen am Himmel - lange, vor das automatische Warnsystem reagieren würde:
"D-EBWJ, Zürich Information: auf 12-Uhr steigt eine Maschine durch Ihren Flugweg!" Die freundliche Frauenstimme der Flugleitung in Zürich veranlasste mich auf einem Flug von Freiburg ins Allgäu in aller Ruhe einen Schlenker Richtung Bodensee zu machen. Mein Herzschlag erhöht sich nicht einmal in einer Situation, die von dem Bericht über die "Kollisionswarnungen" wohl als Beinahezusammenstoß gewertet worden wäre ....
Was uns mit der Meldung "5 Kollisionswarnungen pro Tag über Deutschland!" verkauft werden soll, ist für mich ein besserer Witz.
Und der gipfelt darin, dass der schreckliche Zusammenstoß nördlich des Bodensees vor ein paar Jahren als "Beweis" angeführt wird. Weil der angeblich passiert sei, weil sich die Piloten nicht an die Anweisung des automatischen Warnsystems gehalten hätten.
Tatsächlich war der Zusammenstoß über dem Bodensee aber eine Folge davon, dass bei der Flugleitung mehrere Fehler auftraten (Posten nicht besetzt).
Denn was erst ganz am Schluss des Artikels steht, ist letztlich entscheidend: Das System ist "dumm" - es hat keine Ahnung, ob der Pilot schon lange weiß, dass da ein anderes Flugzeug fliegt.
Das Warnsystem ist nur für Notfälle gedacht - also quasi für Fälle, in denen ein Pilot sich nicht um alle anderen Möglichkeiten gekümmert hat (so, als würde ein Autofahrer blind durch die Gegend fahren, und warten bis seine Parkhilfe pfeift).
Und was hier als "oft fehlerhaftes Reagieren" der Piloten beschrieben wird - nämlich dass die Piloten "nicht richtig" auf die Warnung reagieren würden - macht mir sehr viel Hoffnung: nämlich dass in unseren Flugzeugen immer noch Pilotinnen und Piloten sitzen, die mehr Verantwortungsgefühl und mehr Übersicht und Intelligenz besitzen, als ein dummer Computer.
Wir kennen das alle von den Einparkhilfen am Auto: die piepen auch ständig wegen zu geringen Abstandes zum nächsten Hindernis. Und? ist das etwa ein Zeichen dafür, dass wir alle ständig Gefahr laufen, irgend wo anzurempeln? Und wären wir besser bedient, nicht mehr unseren eigenen Sinnen zu vertrauen, sondern nur noch dem Computer zu folgen? Dann wäre kaum mehr eine Garage groß genug ... und unter Garantie gäbe es auch viel mehr Rempeleien beim Einparken ...
Wer uns erzählen möchte, dass es ein Zeichen von zu wenig Sicherheit wäre, wenn ein Pilot anders entscheidet, als ein Computer vorschlägt, will bewusst verdummen. Oder hat selber etwas nicht so ganz verstanden.
Natürlich können Menschen Fehler machen, und in solchen Fällen können automatische Warnsysteme vielleicht (!) hilfreich sein. Aber so zu tun, als würden die Meldungen eines Computersystems belegen, dass die Piloten riskant fliegen, ist ganz klar der größere Fehler. Da macht jemand Kasse mit der Unkenntnis und Angst der Leute.
Vielleicht sollte es für solche Artikel ein automatisches Warnsystem geben: "Achtung, Sie lesen einen Artikel von einem Autor, der keine Ahnung von der Sache hat oder kein Interesse daran, Sie neutral und umfassend zu informieren!"
Es gibt aber auch erfreuliche Ausnahmen bei den Medien: "focus.de" zum Beispiel stellte die entsprechenden Informationen von Flugsicherung und Pilotenverband nicht nur angemessen dazu, sondern vermied auch weitgehend durch entsprechende Schlagzeilen Stimmung zu machen.
Da überrascht gar nicht, was dann hier veröffentlich wurde: nicht 5 pro Tag sondern zwischen 3 und 8 "echte" Gefahrensituationen pro Jahr (bei mehr als 3 Millionen Flügen!) sind zu beachten.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass im Gegensatz dazu manche Redaktionen unhinterfragt Negativ-Schlagzeilen gegen das Fliegen verbreiten.
Viele Grüße und ab an den Himmel!
von
Bernhard "Möwe" Schnekenburger
Redaktion www.city-flugplatz-freiburg.de
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Oktober 07: Darf der das?
Immer wieder schauen sich Schüler die Arbeit auf dem Tower an. Sie machen ein Praktikum bei einer Firma auf dem Flugplatz, zum Beispiel der Flugwerft. Sie berichten regelmäßig davon, dass sie die Arbeit spannend finden - und erstaunt sind, wie viel Arbeit die Betriebe auf dem Flugplatz haben.
Für einen interessierten Beobachter ist der Gewerbeplatz Flugplatz alltäglich präsent - über die Menschen, die hier zur Arbeit kommen, die Speditionen, die Material anliefern, die Geschäftsleute, die von hier zu Geschäftsreisen abfliegen, oder hier landen.
Als ein Beispiel kann die Firma Meier Motors dienen, die sich auf die Restauration klassischer Flugzeuge aus den 40er-50er Jahre spezialisiert hat. Dass sich hier spezialisiertes Können mit großen persönlichem Engagement vereint, ist leicht an dem international sehr guten Ruf des Restaurationsbetriebes zu sehen - und an immer wieder neuen Flugzeug-Projekten, die verpackt in großen Kisten teilweise aus Übersee kommen, oder mit eigener Kraft hier her fliegen.
So wie neulich eine wertvolle "Mustang" aus den 40er Jahren, die aus England kommend, hier landete.
So ein seltenes Hochleistungs-Flugzeug mit über 1000 PS ist für viele Menschen ein Grund, weite Wege zu einem großen Flugtag oder in ein Museum zu machen. Wobei in Deutschland fast keine dieser Flugzeuge zu sehen sind. Außer in Freiburg. Hier sind gleich zwei "Mustangs" in Arbeit (neben einer "Focke Wulf 190", "Yak 3" und anderen Raritäten aus dieser Zeit).
Da kann man sich durchaus freuen - was tausende Freiburger auch tun!
Als die Maschine hier ankam, erreichte die Flugleitung neben interessierten Nachfragen jedoch auch der Anruf eines Freiburger Bürgers, der genau wissen wollte, was für ein Flugzeug das sei, von wo kommend, um welche Uhrzeit es hier war, ob es gelandet sei, was die hier wolle - und: ob die hier überhaupt landen darf.
An seiner wenig begeisterten Stimmung war schon zu erkennen, dass er keine Freude an dem Flugzeug hatte.
Der diensthabende Flugleiter konnte leider nicht auf das Gespräch eingehen, weil einige Flugzeuge in der Luft waren, die er zu betreuen hatte.
Den Anrufer hatte die mehrmals wiederholte Aussage des Flugleiters, dass er weder solche Auskünfte geben könne noch Zeit dazu habe, nicht interessiert. Er stellte die Fragen wiederholt erneut. Und bemerkte dann dazu, dass er ein Recht auf seine Ruhe habe.
Falls Sie das lesen, lieber Freiburger Mitbürger: Entschuldigen Sie bitte, dass die Flugleitung weder berechtigt ist, Informationen über den Betrieb eines Flugzeuges herauszugeben, noch dazu da ist.
Man kann sich das so vorstellen, als befrage ein Bürger einen Verkehrspolizisten, der mitten in der Hauptverkehrszeit an einer Kreuzung den Verkehr regelt, zu den technischen Daten eines Sportwagens, der da gerade vorbeigefahren sei.
Lieber Mitbürger, auf dem Freiburger Flugplatz dürfen alle Arten von Flugzeugen landen, wenn sie zugelassen sind und unter 10t wiegen.
Und wenn Sie die Geräusche stören, bitte ich zu bedenken, dass niemand, der in Freiburg am motorisierten Verkehr teilnimmt, sich so großen Auflagen unterstellt, wie die Flieger in Freiburg. Während auf den meisten Straßen Lastwagen, Sportwagen, Motorräder, ... auch Nachts fahren dürfen, hat der Flugplatz von 19Uhr30 Abends (oder früher) bis 8Uhr Morgens geschlossen (das wird sich übrigens auch nicht mit der vieldiskutierten "generellen Nachtfluggenehmigung" ändern. Auch damit werden wie bisher nur Rettungs- und Ambulanzflüge Nachts erlaubt sein - sie müssen dann nur nicht in jedem Einzelfall eine Genehmigung einholen.)
Ich frage mich, was los wäre, wenn ein Michael Schuhmacher seinen Formel-1-Renner (wenn dieser eine Straßenzulassung hätte) zu einer Freiburger Spezialwerkstatt fahren würde. Es gäbe ein Volksfest und die meisten Freiburger wären stolz darüber!
Und wenn sich ein Anwohner über die Geräuschentwicklung des Renners beklagen würde, würden ihm seine Nachbarn vermutlich sagen, wegen der 30 Sekunden, die man - zur Freude aller anderen - den Renner hören könne, müsse man sich doch nicht aufregen ...
Viele Grüße und ab an den Himmel!
Bernhard "Möwe" Schnekenburger
Redaktion www.city-flugplatz-freiburg.de
Fotos von der "Mustang" hier
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Juli 07: We Make You Fly!
Danke für alle, die dabei waren am Flugplatzfest in Freiburg!
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Hier ein Mail, das uns Martin Wegner mit Fotos geschickt hat:
Vielen Dank an alle die dieses super Wochenende möglich gemacht haben.
Ich hoffe man darf sich , auch ohne Jubiläum , auf eine weitere Veranstaltung dieser Art in Freiburg freuen.
Freundliche Grüsse
Martin Wegner
Viele Grüße und ab an den Himmel!
Bernhard "Möwe" Schnekenburger
Redaktion www.city-flugplatz-freiburg.de
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